Publikationen & Archiv
Broschüren
Von Trommlern und Helfern - Beiträge zu einer nicht-rassistischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, 3. Auflage, 2009Bezugsadresse: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. (BER), Greifswalderstr. 4, 10405 Berlin, buero[ät]ber-ev.de, Schutzgebühr: 9 EUR zzgl. Porto
Weder die entwicklungspolitische Theorie noch die Praxis ist frei von stereotypen Bildern und Rassismen. Wie ist das Verhältnis des „Gebers“ zum „Nehmer“, des „Helfers“ zum „Hilfsbedürftigen“, der „Entwickelten“ zu den „Unterentwickelten“? „Von Trommlern und Helfern“ nimmt in erster Linie die entwicklungspolitischen Aktivitäten der Nichtregierungsorganisationen in den Blick.
Die Broschüre soll zum Nachdenken anregen und nicht Vorwürfe erheben oder sich mit dem moralischen Zeigefinger über die Praxis der vielen Engagierten stellen. Sie soll Lust machen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen, wie rassistische Strukturen sich auch in den eigenen Projekten widerspiegeln – und wie sie überwunden werden können!
Die Broschüre (3. Auflage, Februar 2009) wird herausgegeben von den entwicklungspolitischen Landesnetzwerken Berlin, Hessen, Hamburg und Sachsen. Sie umfasst 84 Seiten und enthält zahlreiche Farbabbildungen.
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Dossier: Der Kolonialismus und seine Folgen. 125 Jahre nach der Berliner Afrika-Konferenz (2009)
Die Broschüre ist ausverkauft.
Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. (BER) und INKOTA–Netzwerk, 28 Seiten
Was sich vor rund 125 in Berlin ereignet hat, ist ein einzigartiger Vorgang in der Weltgeschichte: Die Spitzen Europas kommen in einer Konferenz zusammen, um die Aufteilung eines anderen Kontinents (Afrika) untereinander auszuhandeln. Wenige Jahrzehnte später stand nahezu der gesamte Kontinent unter Fremdherrschaft.
Soweit die deutsche Kolonialherrschaft heute überhaupt bekannt ist, gilt sie vielen Deutschen als harmlos. Angesichts des Völkermords an Herero und Nama in Namibia sowie der schätzungsweise 300.000 tansanischen Opfer des Maji-Maji-Kriegs muss dieser Sichtweise entschieden widersprochen werden.
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Studie: Diasporische Potenziale - Befragung zu den Entwicklungsaktivitäten Berliner Migrations- und Diasporaorganisationen
Autoren: Abdel Amine Mohammed & Joshua Kwesi Aikins (2009)
Migrant/innen werden in den letzten Jahren verstärkt als Entwicklungsakteure wahrgenommen. Dabei erfuhren zunächst besonders Rücküberweisungen in die Herkunftsländer Beachtung, die ein mehrfaches der offiziellen ODA/ Entwicklungshilfezuwendungen westlicher Staaten betragen.
In den letzten Jahren rücken jedoch auch andere Formen des entwicklungspolitischen Engagements in den Vordergrund: Migrant/innen- und Diasporaorganisationen bieten einen Rahmen für kollektive herkunftslandbezogene Aktivitäten, für sogenannte social remittances, soziale Rücküberweisungen in Form von gemeinwohlorientierten Projekten, deren Wert für die Empfängergemeinschaften weit über monetäre Investitionen hinausgeht.
Gerade Projekte, die im Sanitär-, Infrastruktur-, Gesundheits- oder Bildungsbereich angesiedelt sind, haben Auswirkungen, die sich nicht auf materielle Kosten reduzieren lassen. Gleiches gilt für den Austausch von Ideen, Normen und Werten im transnationalen Netzwerk, welches Migrant/innen und Diaspora mit ihren Herkunftskontexten verbindet.
Die Sichtbarmachung der damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch das Sichtbarwerden der auf dieser Basis seit vielen Jahren von Berliner Migrant/innen- und Diasporaorganisationen geleisteten, vielschichtigen entwicklungspolitischen Arbeit, sind das Anliegen dieser Studie. Sie identifiziert darüber hinaus Anknüpfungspunkte für eine Vernetzung und Zusammenarbeit mit dem Berliner entwicklungspolitischen Ratschlag (BER), und beleuchtet somit das große synergetische Potenzial, das in einer verstärkten Kooperation der Berliner MDO liegt.
Die Studie als pdf, 260 KB
Dossier: Straßennamen mit Bezügen zum Kolonialismus in Berlin (2008)
Kolonialverbrecher sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag hat ein Dossier veröffentlicht (zusammen mit AfricAvenir International, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Internationale Liga für Menschenrechte, Projekt „Unterm Teppich?“, Tanzania-Network.de, Uwatab und Werkstatt der Kulturen), in dem Berliner Straßen aufgelistet sind, deren Namen einen Bezug zur kolonialen Vergangenheit der Stadt haben.
In besonders eklatanten Fällen, speziell dort, wo "Kolonialpioniere" für ihre Rolle bei der gewaltsamen Begründung des deutschen Kolonialreiches geehrt werden, sind Umbenennungen unumgänglich. Die für Straßenumbenennungen in Berlin zuständigen Bezirke sollten daher umgehend tätig werden.
Das Dossier als pdf, 115 KB. Von Trommlern und Helfern - Workshop-Präsentation
Präsentation beim BER-Workshop am 24.und 25. April 2009 in Berlin zu "Antirassistischer Praxis für entwicklungspolitische NRO" von Luise Steinwachs (als pdf, 2,5 MB).
Gutes Benehmen im eigenen Laden - der VENRO-Verhaltenskodex und kleine NRO
Präsentation beim Netzwerktreffen im Januar 2010 von Sylvia Werther (als pps, 97 KB).
Kleines Budget - große Botschaften
Dokumentation des BER-Workshops zur Pressearbeit für Berliner (entwicklungspolitische) Nichtregierungsorganisationen am 5. Dezember 2008 (als pdf, 44 KB).
Lobbymanual: Anregungen zur Lobbyarbeit auf Bezirks- und Landesebene in Berlin (Mai 2008)
Wozu brauche ich Lobbyarbeit? Wen muss ich lobbyieren? Wer ist für mein Thema zuständig? Einige Do's and Dont's. Die Tipps werden im zweiten Teil an einem konkreten Beispiel durchgespielt. Autorin: Michelle Söller. (als pdf, 88 KB)
Lobbyarbeit im Bundestag
Dokumentation des BER-Workshops zum Thema "Lobbyarbeit im Bundestag" am 15. Februar 2006 mit Carsten Hübner (als pdf, 710 KB).
Oktober 2008: BER empfängt Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses
Am 13. Oktober 2008 tagte der Wirtschaftsausschuss in den Räumen des Berliner entwicklungspolitischen Ratschlags. Einziger Tagesordnungspunkt war die Berliner Landesentwicklungspolitik. Das Wortprotokoll lesen Sie (hier als pdf, 105 KB).
Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung
Staatliche Stellen sind in Europa wichtige Verbraucher, die rund 16% des EU-Bruttoinlandsproduktes, also 250 bis 300 Milliarden Euro, ausgeben. Bund, Länder, Kommunen und ihre Einrichtungen benötigen beispielsweise Computer, Natursteine, Textilien, Nahrungsmittel, Blumen, Spielzeug oder Busse. Diese Produkte werden in der Regel über öffentliche Ausschreibungen beschafft. Bei der Auswahl geht es in der Praxis vor allem um die Funktionalität und den Preis – Nachhaltigkeitsaspekte bzw. die Einhaltung von Sozialstandards spielen oft nur eine untergeordnete Rolle.
Die Publikation der agl präsentiert gute Beispiele von Kommunen bei der Integration sozialer und ökologischer Anliegen, informiert über die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Integration von Sozial- und Umweltstandards in öffentliche Ausschreibungen, thematisiert Probleme bei der praktischen Umsetzung und identifiziert weiteren Handlungsbedarf.
Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebür von 5 Euro zzgl. Versandkosten bei der agl-Geschäftsstelle bestellt werden: info[ät]agl-einewelt.de
"mehr möglich machen"
Finanzierungsinstrumente der Entwicklungspolitischen Inlandsarbeit (2008)
Der Finanzratgeber „mehr möglich machen“ der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke (agl) ist ein nützliches Nachschlagewerk für Eine-Welt-Initiativen, Gruppen und NRO. Hier erhalten Sie Adressen von Fördergebern und Förderinstitutionen – bundesweit und in den einzelnen Bundesländern, deren Förderkriterien und –voraussetzungen sowie praktische Tipps zum Abfassen eines Antrages.
„mehr möglich machen“ liegt in der aktualisierten dritten Auflage erstmals auch als Datenbank-Version zur eigenständigen Suche nach Bundesländern, Fördergebern und Förderinhalten unter dem Menüpunkt „Finanzratgeber“ auf der agl-Homepage. Gegen Kostenerstattung 5 EUR bestellen bei: agl-Geschäftsstelle, Hausmannstr. 9-10, 30159 Hannover Fon: 0511-1231983, info[ät]agl-einewelt.de
Entwicklung der Entwicklungszusammenarbeit
Präsentation von Andreas Rosen (Stiftung Nord-Süd-Brücken) zum Thema "Im Schatten von Paris: Warum Wirkungsorientierung bei Inlandsprojekten eine sinnvolle Sache ist...", vorgestellt im Rahmen des BER-Netzwerktreffens am 7. Mai 2009 (als pdf, 710 KB).
Rechtliche Grundlagen und Finanzwesen für die Arbeit von Nichtregierungs-Organisationen (2010) - Eine Praxishilfe
Finanzbuchhaltung, Personalverwaltung, Antragstellung... Bei der Arbeit in Vereinen und NRO ist eine Vielzahl verwaltungstechnischer und rechtlicher Regelungen zu beachten.
Die Broschüre „Rechtliche Grundlagen und Finanzwesen für die Arbeit von Nichtregierungs-Organisationen" hilft als leicht verständlicher Praxisleitfaden dabei, den Überblick zu behalten. Die zweite, überarbeitete Auflage können Sie ab jetzt bei uns bestellen.
Die Broschüre kostet 5 EUR zzgl. Porto: Schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Postadresse an buero[at]ber-ev.de und Sie bekommen die Broschüre mit Rechnung zugeschickt.
Die Broschüre wird von der Arbeitsgemeinschaft der eine Welt Landesnetzwerke herausgegeben und wurde von Monika Friederich (Eine Welt Landesnetzwerk Hamburg) verfasst.
"Bürgerhaushalt für Berlin"
Bericht über eine Workshopreihe zum Berliner Landeshaushalt und zur Vorbereitung eines Bürgerhaushaltes in Berlin
Autor: Carsten Herzberg Herausgeber: BER e.V. (2003) erschienen in der Reihe SOZIALWISSENSCHAFTEN Heft 21 der Technischen Universität Berlin (Herausgeber der Reihe: Hanns-Fred Rathenow, Hartmut Salzwedel, Bernhard Overwien)
als pdf, 446 KB oder Broschüre (gegen 2 EUR Schutzgebühr zzgl. Porto) bei: buero[ät]ber-ev.de
"Der Welt den Rücken?"
Zur Entwicklungspolitik der Bundesländer - Analysen und Perspektiven aus der Sicht von Nichtregierungsorganisationen
2004 herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl e.V.) und dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).
Die Publikation soll eine kritische Bestandsaufnahme der Entwicklungspolitik auf Länderebene aus Sicht der NRO liefern und zivilgesellschaftlichen Akteuren als Argumentationsgrundlage und -hilfe für die Forderung nach mehr entwicklungspolitischem Engagement der Bundesländer dienen. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Inlandsarbeit. Um ein aktuelles Bild über den politischen Stellenwert und die Ausrichtung der Entwicklungspolitik der Bundesländer zu erhalten, wird vor allem der parlamentarische Prozess der vergangenen fünf Jahre betrachtet.
Sie finden zu jedem Bundesland folgende Informationen:
- zuständiges Ressort
- Beauftragte der Landesregierung
- zuständiger Ausschuss im Landtag
- zivilgesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten für NRO
- Drucksachen des Parlamentes
- Partnerregionen des Landes
- Haushaltsmittel für entwicklungspolitische Maßnahmen im Vergleich zum Gesamthaushalt des Landes
letzte Änderung: 30. Juli 2010 19:52

Neuestes BER-Mitglied: Nkul Beti

Mai 2010: Faire Woche vom 13. - 26. Sept.

Sept. 2010: Inkota-Brief 153 zu Gemeingütern


Warnende Graffitis auf Berliner HUMANA-Containern

Mai 2010: Praxishilfe Recht und Finanzwesen für NRO

Studie zu Kommunalen Partnerschaften und Nachhaltigkeit

Antirassismus-Broschüre (3. Auflage, Februar 2009) hier bestellen