Für und von Migrant/innen: moveGLOBAL
LesMigraS Statement für solidarische Communities
Dieses Jahr möchten wir den Internationalen Tag gegen Rassismus zum Anlass nehmen uns an LSBTI Communities und Aktivist_innen zu wenden, die insbesondere selbst von Rassismus betroffen sind.
Wir bekommen in unserer Arbeit mit, dass es in vielen Communities immer wieder zu unsolidarischem und gewaltvollem Umgang miteinander kommt. Beispielsweise werden Erfahrungen von Diskriminierungen hierarchisiert, es kommt zu Trans* Diskriminierung in LSB oder feministischen Zusammenhängen, oder es wird aufeinander mit Misstrauen und Abgrenzung statt (wiederholtem) Dialog reagiert. Diese (erneuten) gewaltvollen Umgangsweisen wirken dann verletzend und führen dazu, dass sich Aktivist_innen isolieren und die gemeinsame Stimme verstummt.
Rassismus ist ein gesamt-gesellschaftliches Diskriminierungs-Verhältnis und hat viele Formen. Strukturelle rassistische Diskriminierung und strukturelle Mehrfach-Diskriminierung gehen nicht spurlos an uns allen vorbei. Sie sind oftmals mitverantwortlich dafür, dass ein gewaltvoller diskriminierender Umgang in Communities hineingetragen und reproduziert wird. Sich für emanzipatorische Lebensweisen einzusetzen braucht Geduld und Zugewandtheit.
Wir möchten alle Freund_innen, verbündeten Aktivist_innen, Mitstreiter_innen und Kolleg_innen dazu aufrufen, sich aktiv an einem solidarischen und zugewandten Umgang mit- und untereinander in den alltäglichsten Momenten einzusetzen. Denn nur wenn wir verantwortungsvoll miteinander umgehen, können wir auch gegen strukturell diskriminierende und gewaltvolle Zustände kämpfen und herrschende Unterdrückungs-Mechanismen überwinden.
Lasst uns ein verantwortliches solidarisches Miteinander stärken.
Jeden Tag aufs Neue!
LesMigraS
Dem Internationalen Tag gegen Rassismus wird seit dem 21. März 1960 jährlich gedacht.
Damals schossen Polizist_innen im südafrikanischen Sharpeville während einer friedlichen Demonstration gegen die Passgesetze des Apartheidregimes in die Menge und töteten 69 Menschen. Über 180 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.
Daran erinnert der Tag gegen Rassismus.
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LesMigraS statement for solidarity and accountable communities
In regard of this year’s International Day against Racism, we would like to address lesbian, gay, bisexual, trans* and inter* (LGBTI) communities and activists who face racism.
In our work, we notice that violent behaviour towards each other as well as a lack of solidarity take place in many communities on a regular basis. For instance, different experiences of discrimination are treated hierarchically, LGB people reproduce trans* discrimination in their feminist or queer groups and scenes, or people react with distrust, division and exclusion towards one another instead of patience and dialogue. These repeated and reproduced violent ways of dealing with each other are hurtful, lead to the isolation of individual activists and prevent us from having a common voice.
Racism has many forms and shapes. It appears and divides society on an overall basis. Structural racisms and violence as well as multiple discriminations affect us all. Oftentimes we reproduce them in the form of violent and discriminatory interactions in our communities. The struggle for liberating ways of living needs patience and compassion. Only if our own behaviour towards each other reflects a more respectful, accountable, open and regardful cooperation, we can transform structural discrimination and mechanisms of violence and oppression.
We want to ask our friends, allied activists, fellows and colleagues to actively promote a more receptive, open and respectful language in the most common and daily situations. We can only change mechanisms of oppression if we work with one another, not against one another.
Let us strengthen solidarity and accountable communities. Each day, every day!
LesMigraS
Since March 21st 1960 people annually remember the International Day against Racism In 1960, during a demonstration against the passport acts of the Apartheid regime, police forces fired live ammunition into a crowd of peaceful demonstrating people in South-African Sharpeville. They killed 69 people and over 180 others were wounded, partly severely. The Day against Racism reminds us of these events.
LesMigraS - Lesbenberatung Berlin e.V.
Kulmer Str. 20a
10783 Berlin
www.lesmigras.de
www.lesbenberatung-berlin.de
Tel. +49(0)30 - 21 91 50 90
Fax +49(0)30 - 21 91 70 09
16 auf einen Streich
Gemeinsames Internetportal der Deutschen Länder zur Entwicklungspolitik freigeschaltet
Wenn es um Entwicklungspolitik geht, denken wir vorwiegend in großen Maßstäben. Sie ist – so die verbreitete Wahrnehmung – Aufgabe der Vereinten Nationen und der nationalen Regierungen. Tatsächlich wird globale Verantwortung aber gerade auch lokal wahrgenommen. Bereits seit über 50 Jahren beteiligen sich die Deutschen Länder mit eigenständigen Beiträgen an der Ausgestaltung der deutschen Entwicklungspolitik. Sie pflegen Partnerschaften, leisten entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit und fördern das vielseitige bürgerschaftliche Engagement für die „Eine Welt“. Die vielfältigen Programme und inhaltlichen Schwerpunkte der 16 deutschen Länder werden jetzt auf dem gemeinsamen Internetportal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ (www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de) für alle Interessierten auf einen Klick dargestellt.
INTERNATIONALE ANERKENNUNG für das Projekt moveGLOBAL!
on Diaspora Engagement" genannt. Die Studie wurde im Rahmen des EU-geförderten und ADA- kofinanzierten Projektes CoMiDe, Initiative für Migration und Entwicklung, erstellt.
(EIF), and the Stiftung Nord-Süd-Brücken. In 2012, moveGLOBAL was funded by the Engagement Global GmbH (previously GIZ), the Stiftung Nord-Süd-Brücken and, for some project activities, the Evangelischer Entwicklungsdienst (EED).
Urteilsverkündung im Fall Oury Jalloh
Ergebnis des Prozesses im Fall Oury Jalloh ist rechtstaatliches Desaster
Die Version des Geschehens, die das Gericht zugrunde legte, ist absurd
Frage nach Drittverschulden am Feuertod von Oury Jalloh systematisch ausgeblendet
Das Ergebnis des Verfahrens vor dem Landgericht Magdeburg um den Verbrennungstod des Sierra Leoners Oury Jalloh im Polizeigewahrsam Dessau ist ein rechtsstaatliches Desaster. Gericht und Staatsanwaltschaft waren von Anfang an entschlossen, dem Verfahren die unhinterfragte Version zugrunde zu legen, Jalloh habe sich in der Zelle selbst angezündet. Dabei zeigten die während des Verfahrens erneut zutage getretenen Widersprüche, dass die These von der Selbstentzündung nicht haltbar ist. Am Ende dieses Verfahrens steht die Frage eines Drittverschuldens am Ausbruch des Brandes deutlicher im Raum als vorher.
Migrant/inne aus Benin, Mongolei, Kamerun, Sudan, Chile u.a. in drei Workshops zu den Themen:
- "moveGLOBAL e. V. - unser gemeinsames Dach",
- "Wie vermeide ich Fehler in der Antragsstellung von Projekten?"
- und "Wie nützlich ist Fundraisng für unsere Organisationen?"

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Einladung zum Dritten Entwicklungspolitischen Fachtag
„Diaspora - Migration – Entwicklung“
am Samstag, den 24.11.2012 im Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4 in 10405 Berlin, im Robert-Havemann-Saal
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde der migrantischen entwicklungspolitischen Arbeit,
seit dem 08.August 2012 sind wir moveGLOBAL e.V. – der erste migrantische, entwicklungspolitische Verband in Berlin!
Darin zeigt die migrantische, entwicklungspolitisch engagierte Zivilgesellschaft in Berlin ihr selbstbewusstes und buntes Gesicht! Der Verband mit seinen 17 Gründungsmitgliedsorganisationen will das migrantische Engagement vertreten, vereinen und stärken.
Wir möchten Sie/Dich, Ihre/Eure Ideen, Visionen und Bedürfnisse von Anfang an kennen lernen, einbeziehen und
laden Sie/Dich hiermit zu unserem partizipativen moveGLOBAL – Zukunfts – und Strategieworkshop ein, um die Zukunft unseres/Eures Verbandes gemeinsam zu gestalten.
Eingeladen sind engagierte, migrantische Akteure, VertreterInnen von migrantischen Organisationen mit Bezug zur Einen-Welt-Arbeit und unabhängig davon, ob sie Gründungsmitglied sind oder nicht.
Weitere Informationen über Inhalt und Ablauf im beigefügten Programm.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um vorherige Anmeldung.
Evangelischer Entwicklungsdienst (eed) und Stiftung Nord-Süd-Brücken.
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Bundesweiter Verband migrantischer Organisationen im
Bereich Migration und Entwicklung gegründet

Am Freitag, den 21. September 2012 haben 20 Migrantenorganisationen
aus fast allen Bundesländern der Bundesrepublik, die im Bereich der Entwicklungspolitik tätig sind, den bundesweiten Verband „Migration, Entwicklung und Partizipation“ (MEPa e.V. in Berlin gegründet.
„MEPa e.V. ist“ – sagte Lucía Muriel, neugewählte Vorsitzende des Verbandes und Sprecherin des Fachkreises Migration, Entwicklung und Partizipation- „der erstemigrantische, community-übergreifende Fachverband, der in der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik migrantische, auf hohem Niveau agierende Vereine aus allen Bundesländern vereint.“
Dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamtgesellschaftliche Landschaftdurch das erfolgreiche, migrantische Engagement zu vervollständigen und sich darin als Dialogpartner aller relevanten Akteure zu etablieren.
„Die Gründung von MEPa“ – sagte Dr. Rubén Cárdenas, Mitglied des MEPa-
Vorstandes und Geschäftsführer des Förderverein des Migrantenrates Rostock FABRO e.V. – „wird durch das Europäische Netzwerk für Migration und Entwicklung EUNOMAD unterstützt und dieser Verein wird als deutsche Plattform dieses europäischen Netzwerkes agieren“.
Nach der Gründung des Vereins um 14:00 Uhr fand eine Gründungsfeier und Pressekonferenz in „Die Wille“ Berlin statt. Zu den über 60 Gästen gehörten der Referatsleiter Migration im BMZ Herr Stephan Bethe, die Geschäftsführerin der Engagement Global gGmbH Frau Büssemaker, Dr. Stefan Wilhelmy, Servicestelle Kommunen in der einen Welt, CIM -Projektkoordinator Jurice Volarevic.
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PRESSEERKLÄRUNG - Berlin, 08.08.2012
Es ist so weit! Seit dem 08.August 2012 sind wir der Verband moveGLOBAL e.V.

In olympischer Geschwindigkeit hat sich das Projekt moveGLOBAL in eine eigene Struktur bewegt. Damit zeigt sich die migrantische, entwicklungspolitisch engagierte Zivilgesellschaft in Berlin endlich mit einem selbstbewussten und bunten Gesicht!
Die Gründer des Verbandes moveGLOBAL e.V. vertreten migrantische und diasporische Organisationen, die sich zivilgesellschaftlich mit der „Eine-Welt-Idee“, der gerechteren Gestaltung der Globalisierung, identifizieren und sich darüber hinaus als entwicklungspolitische und globale Akteure dieser Idee verstehen.
Durch den Verband werden migrantische und diasporischen Organisationen in ihren gemeinsamen Interessen vertreten, in ihrer Vielfalt und in ihrem breiten Handlungs- und Aktions-Spektrum anerkannt und erhalten so die Chance einer gesellschaftlichen Wertschätzung.
Der Verband setzt sich ein für:
- die gesellschaftliche Teilhabe, insbesondere in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit,
- die Wertschätzung der Migrant/innen und deren Organisationen als eine wertvolle Ressource für die Stärkung der Zivilgesellschaft in Berlin,
- die Anerkennung der positiven Auswirkungen der Migration auf Berlin
- für die Stärkung der migrantischen und diasporischen Organisationen in ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung, der Klimagerechtigkeit, Gendergerechtigkeit und den fairen Handel in der Berliner Entwicklungspolitik
Wir vertreten die Menschen und deren Organisationen, die aus verschiedenen Regionen der Welt nach Deutschland gekommen sind, sich hier niedergelassen haben sowie die Nachkommen, die auch ihre Herkunftsbezüge dafür nutzen, sich als integraler Bestandteil der bundesdeutschen Gesellschaft und als Vermittler/innen zwischen den Kulturen und Kontinenten zu engagieren. Wir vertreten Vereine, deren Mitglieder wie wir biografisch mit den Themen Migration, Flucht und Entwicklung verbunden sind.
Der Vorstand besteht aus: Elizabeth Beloe – Vorsitzende, Walter Trujillo, Knollys Mwanyongo, Aziz Lamere und Phoung Kollath
Glückwünsche zur Verbandsgründung
na dann euch allen herzlichen glückwunsch zu diesem olympischen rekord! gold für moveGlobal!
liebe grüße andreas ( Stiftung Nord-Süd-Brücken)
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Liebe Lucia, der Sprecherrat von VENROB e.V. freut sich über die nun vollzogene Gründung des Vereins und wünscht den Gründern und dem Vorstand für die Arbeit viel Erfolg, Geduld und Durchsetzungsvermögen! Als Ansprechpartner für Brandenburg stehen wir gern zur Verfügung. Beste Grüsse an dich und deine MitstreiterInnen!
Uwe Prüfer
Verbund Entwicklungspolitischer
Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. (VENROB)
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Liebe Freunde,
ich bin sehr froh, dass dieses Kind in die Welt kommt. Jedes Kind braucht natürlich die gute Erziehung und viel Geduld. Meine herzliche Gratulation an alle Vorstandsmitglieder des moveGLOBAL. Ich bedanke mich besonders bei Lucia und BER e.V. für die Unterstützung und mitmachen. Meine Unterstützung habt euch auch immer, wenn ich natürlich Zeit finde. Ich wünsche euch viel Erfolg und bis Bald.
Dr. Gul-Rahim Safi
Vorsitzender des Afghanistan-Komitees
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Hallo Muriel,
Herzlichen Glückwunsch zur Verbandsgründung. Wir dachten wir machen das persönlich beim nächsten Meeting.
Ist bei uns im Trubel komplett untergegangen.
Wir möchten gerne auch weiterhin bei Euch dabei sein! Lasst uns wissen was wir tun können.
Viele Liebe Grüsse
Michael
AFROTAK TV cyberNomads
moveGLOBAL: Beratung von Migrant/innen für migrantisch-diasporische Organisationen
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moveGLOBAL ist ein Beratungsangebot des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V. (BER) von Migrant/innen für migrantische Organisationen und Akteure der Diaspora im entwicklungspolitischen Bereich. |
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