Selbstverständnis
Leitbild des BER e.V.
Die Landesnetzwerke sind Akteure der Zivilgesellschaft und fühlen sich in ihrem Grundverständnis, ihren Zielen und Aktivitäten dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in der EINEN WELT (nach dem Erdgipfel in Rio 1992) verpflichtet. In diesem Sinne orientiert sich auch das Berliner Landesnetzwerk an folgenden Prinzipien:
Das entwicklungspolitische Anliegen: Im Verständnis der Landesnetzwerke setzt sich Entwicklungspolitik mit den ungleichen Möglichkeiten der Menschen in verschiedenen Weltregionen, der Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse und der mangelnden Zukunftsfähigkeit der ökonomischen, politischen, sozialen und ökologischen Strukturen auseinander. Sie beschäftigt sich mit der Dominanz eines kleinen Teils der Weltgesellschaft über den großen anderen Teil. Entwicklungspolitik so verstanden versucht Antworten zu geben auf viele Aspekte der Globalisierung, auch auf im klassischen Sinne innenpolitische Fragen wie Einwanderung, die Aufnahme von Flüchtlingen und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in der Gesellschaft. In diesem Sinne ist Entwicklungspolitik EINE WELT POLITIK.
Gerechtigkeit: Das Landesnetzwerk kämpft gegen Armut und soziale Ausgrenzung als Folge einer ungerechten Struktur des Welthandels. Kritisiert werden die aktuellen Austausch- und Machtverhältnisse zwischen den Ländern, die eine grundsätzliche Benachteiligung der südlichen Länder manifestieren. Unter sozialer Gerechtigkeit versteht BER die Wahrung der Menschenrechte und die Möglichkeit der Individuen, am sozialen Leben ihrer Gesellschaften teilzuhaben.
Globale Verantwortung: Das Landesnetzwerk fordert von allen Akteuren und Individuen, globale Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, die globalen Zusammenhänge anzuerkennen und das eigene Handeln darauf abzustimmen. Zu globaler Verantwortung gehören die Wahrung von Sozial- und Umweltstandards sowie wirtschaftliche Verteilungsgerechtigkeit.
Partizipation: Das Landesnetzwerk sieht in der politischen und sozialen Teilhabe des Einzelnen ein Grundrecht, das allen Individuen zusteht. Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet die Möglichkeit, die Verteilung der materiellen und kulturellen Güter mitzubestimmen und sich über diese Prozesse mit anderen auszutauschen. Partizipation setzt eine wirtschaftlich gerechte und politisch demokratische Gesellschaftsstruktur voraus.
Toleranz und Respekt: Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag respektiert unterschiedliche Lebensentwürfe und wirbt durch seine Arbeit für Toleranz, für das Anderssein als Basis eines friedlichen Zusammenlebens.
Selbstbestimmung/ Autonomie: Nur ein Individuum, das die Bedingungen seiner Existenz weitmöglichst kennt, kann selbstbestimmte Entscheidungen treffen. Selbstbestimmung setzt voraus, daß der Einzelne in gerechten wirtschaftlichen Strukturen lebt, Zugang zu Bildung hat, sowie eine demokratische politische Struktur vorfindet, die es ihm ermöglicht, seine Meinung frei und ungestraft zu äußern. Selbstbestimmung ist die individuelle Basis für gesellschaftliche Partizipation.
Umweltverträglichkeit: Das Landesnetzwerk setzt sich für ein Entwicklungskonzept ein, das dem Ökologie-Gedanken verpflichtet ist. Im Sinne der sog. Nachhaltigen Entwicklung müssen Wirtschaftsprozesse der selbst produzierten, fortschreitende Zerstörung der Umwelt entgegenwirken und allen Individuen die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage garantieren.
Frieden: Das Landesnetzwerk fordert eine dauerhafte internationale Friedensordnung, die mehr ist als Abwesenheit von Gewalt und Krieg. Ein menschenwürdiges Leben entwickelt sich nur in einem stabilen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Umfeld. Frieden ist daher die Grundvoraussetzung für Entwicklung.
Das Leitbild wurde gemeinsam mit allen Landesnetzwerken erarbeitet und beschlossen. Veröffentlicht wurde es in der Broschüre "Entwicklung stiften 2: Entwicklungspolitische Inlandsarbeit."
Das entwicklungspolitische Anliegen: Im Verständnis der Landesnetzwerke setzt sich Entwicklungspolitik mit den ungleichen Möglichkeiten der Menschen in verschiedenen Weltregionen, der Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse und der mangelnden Zukunftsfähigkeit der ökonomischen, politischen, sozialen und ökologischen Strukturen auseinander. Sie beschäftigt sich mit der Dominanz eines kleinen Teils der Weltgesellschaft über den großen anderen Teil. Entwicklungspolitik so verstanden versucht Antworten zu geben auf viele Aspekte der Globalisierung, auch auf im klassischen Sinne innenpolitische Fragen wie Einwanderung, die Aufnahme von Flüchtlingen und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in der Gesellschaft. In diesem Sinne ist Entwicklungspolitik EINE WELT POLITIK.
Gerechtigkeit: Das Landesnetzwerk kämpft gegen Armut und soziale Ausgrenzung als Folge einer ungerechten Struktur des Welthandels. Kritisiert werden die aktuellen Austausch- und Machtverhältnisse zwischen den Ländern, die eine grundsätzliche Benachteiligung der südlichen Länder manifestieren. Unter sozialer Gerechtigkeit versteht BER die Wahrung der Menschenrechte und die Möglichkeit der Individuen, am sozialen Leben ihrer Gesellschaften teilzuhaben.
Globale Verantwortung: Das Landesnetzwerk fordert von allen Akteuren und Individuen, globale Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, die globalen Zusammenhänge anzuerkennen und das eigene Handeln darauf abzustimmen. Zu globaler Verantwortung gehören die Wahrung von Sozial- und Umweltstandards sowie wirtschaftliche Verteilungsgerechtigkeit.
Partizipation: Das Landesnetzwerk sieht in der politischen und sozialen Teilhabe des Einzelnen ein Grundrecht, das allen Individuen zusteht. Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet die Möglichkeit, die Verteilung der materiellen und kulturellen Güter mitzubestimmen und sich über diese Prozesse mit anderen auszutauschen. Partizipation setzt eine wirtschaftlich gerechte und politisch demokratische Gesellschaftsstruktur voraus.
Toleranz und Respekt: Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag respektiert unterschiedliche Lebensentwürfe und wirbt durch seine Arbeit für Toleranz, für das Anderssein als Basis eines friedlichen Zusammenlebens.
Selbstbestimmung/ Autonomie: Nur ein Individuum, das die Bedingungen seiner Existenz weitmöglichst kennt, kann selbstbestimmte Entscheidungen treffen. Selbstbestimmung setzt voraus, daß der Einzelne in gerechten wirtschaftlichen Strukturen lebt, Zugang zu Bildung hat, sowie eine demokratische politische Struktur vorfindet, die es ihm ermöglicht, seine Meinung frei und ungestraft zu äußern. Selbstbestimmung ist die individuelle Basis für gesellschaftliche Partizipation.
Umweltverträglichkeit: Das Landesnetzwerk setzt sich für ein Entwicklungskonzept ein, das dem Ökologie-Gedanken verpflichtet ist. Im Sinne der sog. Nachhaltigen Entwicklung müssen Wirtschaftsprozesse der selbst produzierten, fortschreitende Zerstörung der Umwelt entgegenwirken und allen Individuen die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage garantieren.
Frieden: Das Landesnetzwerk fordert eine dauerhafte internationale Friedensordnung, die mehr ist als Abwesenheit von Gewalt und Krieg. Ein menschenwürdiges Leben entwickelt sich nur in einem stabilen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Umfeld. Frieden ist daher die Grundvoraussetzung für Entwicklung.
Das Leitbild wurde gemeinsam mit allen Landesnetzwerken erarbeitet und beschlossen. Veröffentlicht wurde es in der Broschüre "Entwicklung stiften 2: Entwicklungspolitische Inlandsarbeit."
erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
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zuletzt verändert:
28.06.2011 23:14








