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Kampagnen

BER als Kampagnenträger

Save Me: Kampagne zur Aufnahme von Flüchtlingen

Save Me-Kampagne

In den Krisengebieten der Erde sind viele Millionen Menschen auf der Flucht. Während der weitaus größere Teil dieser Flüchtlinge nicht einmal die Nachbarstaaten erreicht, leben auch viele derjenigen, die es über die Grenzen schaffen, unter äußerst prekären Bedingungen. Der Weg nach Europa ist ihnen verstellt, denn die Hürden sind nahezu unüberwindbar und die Fluchtwege sind weit, teuer und gefährlich. Tausende versuchen es trotzdem und sterben auf der Flucht.

Ein breites Bündnis aus Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, dem UNHCR, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert. Der BER unterstützt die Kampagne, mit der das Ziel einer Wende in der bisherigen restriktiven bundesdeutschen und europäischen Flüchtlingspolitik verfolgt wird. Flüchtlinge sollen konkrete Möglichkeiten erhalten, nach Deutschland zu kommen und hier ein würdiges Leben zu führen.

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Unternehmensverantwortung - jetzt!

cora.jpg Der Einflussbereich transnationaler Unternehmen wächst immer weiter. Es gibt noch kaum wirksame Möglichkeiten, diese Unternehmen für ihr Handeln zur Verantwortung zu ziehen.

Das will CorA ändern. Der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag (BER) ist Mitglied bei CorA - dem Netzwerk Unternehmensverantwortung ("Corporate Accountability"). Dort haben sich zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich Corporate Accountability zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen wir Unternehmen für die Auswirkungen ihres Handelns auf Mensch und Umwelt zur Rechenschaft ziehen und sie zur Einhaltung der Menschenrechte sowie internationaler Sozial- und Umweltstandards verpflichten.

>>>Zur CorA-Website

125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz - erinnern . aufarbeiten . wiedergutmachen

125jahre.jpg Vor 125 Jahren, im Winter 1884/85, empfing Reichskanzler Bismarck die Vertreter der damaligen Weltmächte zur Afrika- oder Kongo-Konferenz in Berlin. Im Namen von Fortschritt und Humanität und vor dem Hintergrund der europäischen Rassenideologie einigten sich die Vertreter von zwölf europäischen Staaten sowie des Osmanischen Reichs und der USA über die weitere koloniale Aufteilung und Ausbeutung des afrikanischen Kontinents.

Der BER unterstützte die Kampagne "125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz", die unter den Stichwörtern Erinnern, Aufarbeiten und Wiedergutmachen fördert das eine umfassende und kritische Aufarbeitung des Kolonialismus stattfindet. Trotz der brutalen Herrschaft der Deutschen in den Gebieten des heutigen Namibia, Togo, Kamerun, Tansania, Burundi und Ruanda, wird hierzulande die Geschichte des deutschen und des europäischen Kolonialismus kaum thematisiert. Deswegen hat es sich die Kampagne "125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz" zum Ziel gesetzt das ein grundlegender Wandel im Umgang mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit erfolgt.

Die Kampagne von 2009 und 2010 ist abgeschlossen.
erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 11.10.2011 17:12
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.)
http://ber-ev.de