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Entwicklungspolitische News aus Berlin

13. Feb. 2015: BER-Symposium mit Ska Keller

Handels-, Flüchtlings- und Entwicklungspolitik zwischen Berlin und Brüssel: Geht da was? Und wie mischen wir mit? Welche Beschlüsse werden auf europäischer Ebene gefasst, die für die Arbeit entwicklungspolitischer und migrantischer Organisationen in Berlin relevant sind? Was steht im kommenden Jahr an und wie können zivilgesellschaftliche Gruppen aus Berlin sich einmischen?

ber_logo_120.jpgOb Frontex oder die geplanten Handelsabkommen – auf europäischer Ebene werden eine Vielzahl von Entscheidungen getroffen, die für die entwicklungspolitische Arbeit in Berlin von Bedeutung sind. Diese Entscheidungen verschärfen die Ausgrenzung von Geflüchteten und festigen eine Handelspolitik, die die Macht der Konzerne ausweitet und eine Deregulierung vorantreibt.

Wir wollen mit der Europaabgeordneten Ska Keller aktuelle Entwicklungen im Bereich der Handelspolitik und der Grenz- und Migrationspolitik diskutieren. Und darüber hinaus fragen: Warum ist Brüssel überhaupt wichtig? Welche Beschlüsse werden auf europäischer Ebene gefasst, die für die Arbeit entwicklungspolitischer und migrantischer Organisationen in Berlin relevant sind? Was steht im kommenden Jahr an und wie können zivilgesellschaftliche Gruppen aus Berlin sich einmischen?

Input von und Diskussion mit Ska Keller, Mitglied des Europäischen Parlaments, Handels- und Migrationspolitische Sprecherin der Grünen Faktion im Europaparlament.

Mit Einwürfen, Anmerkungen und Fragen von Julia Otten (Promotorin bei Germanwatch), Alessa Hartmann (PowerShift) und Karenina Schröder (AfricAvenir). Moderation: Sylvia Werther (BER)

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 20.12.2014 01:21

Dez. 2014: Berliner Bildungsverwaltung empfiehlt allen Schulen 20 NRO

Der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag hat zusammen mit der Bildungsverwaltung eine Liste veröffentlicht: Darauf sind 20 Nichtregierungsorganisationen, die den Berliner Schulen als kompetente und vertrauenswürdige Anbieter im Bereich des Globalen Lernens empfohlen werden.

Damit wird den Schulen der Zugang zu Kompetenzen und Lehrinhalten ermöglicht, die zur Orientierung in einer globalisierten Welt hilfreich und von Bedeutung sind.

Ob es um die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung eines PCs in China, den Alltag eines Kindes in Sierra Leone oder um die Weltreise einer Jeans in den transnationalen Produktionsketten geht – Globales Lernen macht die Zusammenhänge in der Welt für Kinder und Jugendliche verständlich und motiviert sie zum Verstehen der eigenen Position sowie zum solidarischen Handeln in der Weltgesellschaft.

Der BER und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hatten im Dezember 2008 eine „Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schule und Nichtregierungsorganisationen“ unterzeichnet. Die Liste konkretisiert diese Vereinbarung. Damit sollen vor allem auch die Ganztagsschulen leichte Kontaktmöglichkeiten zu außerschulischen Kooperationspartnern bekommen.

>>> Zur Empfehlungsliste Globales Lernen in Berlin

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 11.12.2014 14:14

1. Okt. 2014: Berliner entwicklungspolitische Gruppen stellen Forderungen an die Landespolitik für die Jahre 2015 und 2016 vor

Berlin als offene, multikulturelle und internationalistische Metropole: Entwicklungspolitische Forderungen an die Landespolitik

ber_logo_120.jpg107 Berliner entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen, die im Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) organisiert sind, haben ihre Erwartungen und Forderungen an die künftige Landespolitik formuliert.

Entwicklungspolitik findet auch auf Landesebene statt: Berlin muss fair und zukunftsfähig, sowie klima- und ressourcengerecht wirtschaften. Globales Lernen muss strukturell in die Bildungsarbeit etabliert werden. Migrantische Akteur/innen und deren Expertise müssen anerkannt und genutzt, die Flüchtlings- und Asylpolitik Berlins menschenrechtlichen Maßstäben angepasst werden. Schließlich muss Berlin konkrete Maßnahmen ergreifen, um seiner Verantwortung als ehemaliger Kolonialmetropole gerecht zu werden.

Zu diesen entwicklungspolitischen Themenfeldern liegen nun konkrete Umsetzungsforderungen an den Berliner Senat für die Jahre 2015 und 2016 vor.

>>>Die einzelnen Forderungen lesen Sie hier

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 02.10.2014 11:32

Oktober 2014: Newsletter Nr. 2 der Berliner Eine Welt-Promotor/innen

Berlin entwickeln - für Eine Welt

lo_berlin-entwickeln.jpgSeit anderthalb Jahren ist Berlin Eine Welt-Stadt, das ist viel mehr als eine Weltstadt. Denn so lange arbeiten nunmehr acht Eine Welt-Promotor/innen in der Stadt und verändern sie. Acht Expert/innen, die selbst aus der entwicklungspolitischen Arbeit kommen, beraten Berliner Initiativen bei ihrer Arbeit zu Themen wie Fairer Handel, Globales Lernen, Migration, Partizipation oder Umweltfragen.

In ihrem zweiten Newsletter berichten sie über ihre Projekte und Aktionen.

>>>Newsletter des Berliner Promotor/innenprogramms Nr. 2, Oktober 2014 (als pdf)
>>>Informationen zum Berliner Promotor/innenprogramm

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 25.09.2014 22:27

2. Sept. 2014: BER unterstützt Kritik am neuen Orientierungsrahmen

Neben zahlreichen anderen entwicklungspolitischen Gruppen und Wissenschafter/innen unterstützt das Berliner entwicklungspolitische Netzwerk BER den offenen Brief mehrerer Initiativen und Organisationen, der die Neuformulierung des Orientierungsrahmens kritisiert.

ber_logo_120.jpgDer "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist ein zentrales Referenzdokument für (außer-) schulische Aktivitäten des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. In den letzten beiden Jahren wurde der Orientierungsrahmen von einer Arbeitsgruppe überarbeitet und erweitert, allerdings ohne Kritiken v.a. aus postkolonialen und migrantisch-diasporischen Perspektiven aufzugreifen.

>>>Zum offenen Brief an die Mitglieder der gemeinsamen Arbeitsgruppe der KMK und des BMZ zur Überarbeitung des Orientierungsrahmens

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 02.09.2014 21:21

3. Sept. 2014: BER unterstützt Petition für die Flüchtlinge des Oranienplatzagreements

Gemeinsam mit über 1000 Menschen und Gruppen unterstützt der BER die Petition von Lampedusa Berlin, die ein Ende der gegenwärtigen Berliner Flüchtlingspolitik fordert.

ber_logo_120.jpgAnlass für die Petition sind die Ereignisse rund um die Umsetzung des Abkommens der Flüchtlinge am Oranienplatz. mit dem Berliner Senat. Die Innensenatorin Dilek Kolat hatte die Vereinbarung im April 2014 unterzeichnet. Es sah eine Räumung des Oranienplatzes sowie im Gegenzug eine wohlwollende Einzelprüfung der Asylanträge der rund 560 Flüchtlinge vor, die zwei Jahre lang auf dem Oranienplatz und in der Gerhardt Hauptmann-Schule für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik protestiert hatten. Die Ausländerbehörde hat bisher jedes Gesuch abgelehnt.

>>>Zur Petition von Lampedusa Berlin an den Berliner Innensenator Frank Henkel: "Stoppen Sie Ihre verantwortungslose Politik gegenüber den Flüchtlingen des sogenannten Oranienplatzagreements."

>>>Zum Luhmer Appell des BER – Solidaritätserklärung mit den Geflüchteten in Berlin (Juni 2014)

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 03.09.2014 16:55

21. Aug. 2014: PM des Berliner FAIRgabebündnis: Kritik von Gewerkschaften und umwelt- und entwicklungspolitischen Gruppen am Vorgehen der Wirtschaftssenatorin zur Vergaberechtsreform

Senatorin Yzer stimmt ihre Pläne allein mit Wirtschaftsverbänden ab. Die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer hat am Dienstag eine Reform des Vergaberechts angekündigt, die im Vorfeld allein mit den Wirtschaftsverbänden abgestimmt worden ist. Die Stimmen des Berliner FAIRgabe-Bündnis – bestehend aus Gewerkschaften sowie umwelt- und entwicklungspolitischen Verbänden – wurden in dem Prozess nicht gehört.

ber_logo_120.jpgAuch der seit Ende Juni überfällige Vergabebericht wurde nicht abgewartet. „Es kann nicht sein, dass dieses breite Bündnis, welches die Umsetzung des Vergabegesetzes in Berlin seit vielen Jahren begleitet, völlig außen vor gelassen wird“, sagt Alexander Schudy vom Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag. „Wir fordern eine umgehende Beteiligung der Zivilgesellschaft.“

Das FAIRgabe-Bündnis setzt sich dafür ein, dass Aufträge der öffentlichen Hand in Berlin unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und menschenrechtlicher Kriterien vergeben werden.

>>>Die ganze Pressemitteilung

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 21.08.2014 18:34

Juni 2014: Beschluss der Ministerpräsident/innen zur Entwicklungszusammenarbeit "Beitrag der deutschen Länder zur Post-2015-Agenda für nachhaltige (globale) Entwicklung"

Die Ministerpräsident/innen der Bundesländer haben einen neuen Beschluss über die Verantwortung der Bundesländer in der Entwicklungszusammenarbeit gefasst. Schon im Titel wird explizit auf den Prozess der Post-2015-Agenda Bezug genommen.

ber_logo_120.jpg"Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bekräftigen ihre Bereitschaft, zur Erreichung der gemeinsamen globalen Nachhaltigkeitsziele im Rahmen ihrer Möglichkeiten geeignete Maßnahmen zu ergreifen." Dieser Willensbekundung folgen leider keine konkreten Maßnahmen. Wurden im letzten Beschluss von 2008 noch konkrete Handlungsfelder benannt, so bleibt der neue unkonkret und unverbindlich.

Dennoch begrüßt der BER den Beschluss dahingehend, dass die Bundesländer sich zu ihrer entwicklungspolitischen Verantwortung bekennen und fordert, dass diese in konkreten Maßnahmen mündet. Für das Bundesland Berlin sind mögliche Handlungsfelder im Forderungspapier des BER zusammengefasst.

>>>Der Beschluss der Ministerpräsident/innenkonferenz vom Juni 2014
>>>Zum Vergleich: Der Beschluss der Ministerpräsident/innenkonferenz vom Oktober 2008
>>>Zu den Forderungen der entwicklungspolitischen NRO an die Berliner Landespolitik

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 20.07.2014 10:38

Juni 2014: Luhmer Appell - Solidaritätserklärung mit den Geflüchteten in Berlin

Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) solidarisiert sich mit den Geflüchteten des geräumten Protestcamps auf dem Berliner Oranienplatz und fordert für sie eine Aufenthaltsgewährung nach §23 (1) des Aufenthaltsgesetzes.

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Luhmer appeal: June 2014 - Statement of solidarity with the refugees in Berlin

The Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) solidarize with the refugees from Oranienplatz and demand residency for the refugees of the cleared protest camp at Berlin Oranienplatz according to § 23 (1) of the Residence Act.

>>>Die ganze Erklärung, deutsch und englisch

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 10.06.2014 14:38
erstellt von Marco Scheidhuber zuletzt verändert: 06.08.2014 15:47
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.)
http://ber-ev.de