Benutzerspezifische Werkzeuge
Anmelden
Sie sind hier: Startseite Aktuelles

Aktuelles

Entwicklungspolitische News aus Berlin

6. und 7. Juli: Aktionen des Bündnisses "Völkermord verjährt nicht!"

Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ finden unter Beisein einer namibischen Delegation verschiedene Veranstaltungen in Berlin statt.

Am 9.6.2015 hat das Bündnis "Völkermord verjährt nicht!" den Appell "Völkermord ist Völkermord" gestartet. Mittlerweile haben den Appell über 150 Personen des öffentlichen Lebens, 40 Organisationen und 2000 Einzelpersonen unterzeichnet.

Nach Deutschlands Drängen auf Anerkennung des Genozids an der armenischen Bevölkerung durch die Türkei fordern sie auch von Deutschland eine offizielle Anerkennung und Entschuldigung für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904-08 im heutigen Namibia. Zu den Veranstaltungen reist eine namibische Delegation an, darunter OvaHerero Chief Adv. Vekuii Rukoro und die Parlamentsabgeordnete und Namavertreterin Ida Hoffmann.

>>> 6.7., 10 Uhr: Öffentliche Aktion zur Übergabe der Unterschriften an Bundespräsidenten Joachim Gauck

>>> 7.7., 17 Uhr: Gedenkveranstaltung auf dem Garnisonsfriedhof

>>> 7.7., 19 Uhr: Infoveranstaltung "No Amnesty on Genocide"

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 01.07.2015 15:12

9. Juni 2015: Appell "Völkermord ist Völkermord"

Nach Deutschlands Drängen auf Anerkennung des Genozids an der armenischen Bevölkerung durch die Türkei fordern zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens in einem Appell auch von Deutschland eine offizielle Anerkennung und Entschuldigung für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904-08 im heutigen Namibia.

Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“  fordern die Unterzeichnenden des Appells den Bundespräsidenten, den Bundestag und die Bundesregierung auf, „den Völkermord an den OvaHerero und Nama, der schon immer als solcher hätte gelten müssen, offiziell anzuerkennen“ und „die Nachfahren der Genozidopfer förmlich um Entschuldigung zu bitten“. Zu den Unterzeichnenden gehören die ehemalige Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul, der langjährige Bürgermeister Bremens Scherf, die Botschafter a.D. Vergau und Schleicher, der Friedensforscher Senghaas und der Regionalwissenschaftler Kappel sowie der Vorsitzende des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde in Deutschland Kamara.

>>> Der Appell und die Liste der Unterzeichnenden ist hier zu finden (pdf)

>>> Der Appell kann hier online unterzeichnet werden (über campact)

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 09.06.2015 23:41

17. April 2015: PM des Berliner FAIRgabe-Bündnis zur Veröffentlichung des Vergabeberichts des Berliner Senats

Behauptungen statt Zahlen - Berliner Senat legt zweifelhafte Bewertung des Berliner Vergabegesetzes vor: Das Berliner FAIRgabe-Bündnis, dem Gewerkschaften, sowie umwelt- und entwicklungspolitische Verbände und Organisationen, darunter auch der BER, angehören, kritisieren den neuen Bericht.

lo_fairgabe_o.jpgNeun Monate nach der gesetzlich vorgesehenen Frist hat der Berliner Senat nun seinen ersten Vergabebericht vorgelegt. Der Bericht soll laut Gesetz die Wirkung des Ausschreibungs- und Vergabegesetzes sowie die Arbeit der Vergabestellen untersuchen. Auf 33 Seiten beschreibt der Senat vor allem die Schwierigkeiten der Vergabepraxis - ohne allerdings in nennenswertem Umfang aktuelle Zahlen preiszugeben.

>>>Die ganze Pressemitteilung des Berliner FAIRgabe-Bündnis

>>>Zum Berliner FAIRgabe-Bündnis

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 17.04.2015 12:48

April 2015: Dritter Newsletter der Berliner Eine Welt-Promotor/innen

Berlin entwickeln - für Eine Welt

Entwicklungspolitik ist kein Nischenthema guter Menschen, sondern eine Herausforderung in allen gesellschaftlichen Bereichen. In Berlin setzen die acht Eine-Welt-Promotor/innen vorbildliche Akzente: Ein Onlinespiel über die Handyproduktion, eine Broschüre über die Rechte geflüchteter Kinder in Berlin, eine Fahrradtour zum Braunkohleabbau in der Lausitz.

Über diese Projekte und Aktionen berichten die Promotor/innen in ihrem dritten Newsletter und zeigen Möglichkeiten, wie wir uns in Berlin, im Kiez und persönlich für globale Gerechtigkeit einsetzen können.

In ihrem dritten Newsletter berichten sie über ihre Projekte und Aktionen.

>>>Newsletter des Berliner Promotor/innenprogramms Nr. 3, April 2015 (als pdf)
>>>Informationen zum Berliner Promotor/innenprogramm

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 17.04.2015 13:28

19. März 2015: BER veröffentlicht Bewertung der und Vorschläge zu den Entwürfen der neuen Rahmenlehrpläne in Berlin

„Lernen in globalen Zusammenhängen“ bietet Chancen für eine weltoffene, inklusive und zukunftsorientierte Bildung. Die Rahmenlehrpläne sollten daher unterschiedliche Perspektiven sowie konkrete und lokale Anknüpfungspunkte zu globalen Themen einbeziehen.

ber_logo_120.jpgDie Berliner Bildungsverwaltung beteiligt in einem Online-Verfahren die Öffentlichkeit an der Erstellung der neuen Rahmenlehrpläne für die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Sie sind zentrale Grundlagen der künftigen Berliner Bildungspolitik und damit auch der Entwicklung Berlins. „Nachhaltige Entwicklung/ Lernen in globalen Zusammenhängen“ wird darin als fachübergreifendes Thema definiert – dies ist eine Chance, globale Gerechtigkeit und die Vielfalt der Perspektiven und Akteure gesellschaftlicher Entwicklung weltweit im Berliner Schulunterricht zu verankern.

Daher hat die BER-AG Globales Lernen die Entwürfe von 7 Fächern diskutiert und kommentiert (Sachunterricht, Biologie, Geografie, Politische Bildung, Geschichte, Fremdsprachen und Ethik).

Darüber hinaus fordern die BER-Mitglieder grundsätzliche Änderungen in den Rahmenlehrplänen.

>>>Die Stellungnahme der BER-Mitglieder zu den Rahmenlehrplänen

>>>Die konkreten Bewertungen und Vorschläge zu den 7 Unterrichtsfächern

>>>Weitere Informationen zum Globalen Lernen in Berlin

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 19.03.2015 17:40

Feb. 2015: Neuerscheinung: Wirkt so oder so - Zweite Handreichung zur wirkungsorientierten Antragstellung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

Die Handreichung "Wirkt so oder so" beschreibt die Schritte der wirkungsorientierten Antragstellung entwicklungspolitischer Inlandsprojekte: von der Beschreibung des Problems, der Zielgruppen, der Wirkungen und deren Messung durch Indikatoren bis zur Beschreibung der Maßnahmen und Aktivitäten und der Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans.

Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) und Stiftung Nord-Süd-Brücken, 76 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen

Bei jedem Schritt werden die der Wirkungsorientierung zugrunde liegenden Begriffe und typische Probleme erläutert und mit einem fiktiven Beispielantrag eines kleinen Bildungsprojekts illustriert. Hinweise zur Formulierung eines Berichtes und Praxishilfen für die Wirkungsmessung runden die Broschüre ab.

Die Handreichung unterstützt Vereine bei der Antragstellung wirkungsorientierter Projekte. Sie ist entsprechend praxisnah aufgebaut, indem sie durch einen kompletten Beantragungsprozess führt. Sie kann aber auch punktuell eingesetzt werden oder als Nachschlagewerk dienen.

Schutzgebühr: 10 EUR zzgl. Versandkosten

Bezug: ber-ev.de/bestellungen

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 04.02.2015 14:02

1. Okt. 2014: Berliner entwicklungspolitische Gruppen stellen Forderungen an die Landespolitik für die Jahre 2015 und 2016 vor

Berlin als offene, multikulturelle und internationalistische Metropole: Entwicklungspolitische Forderungen an die Landespolitik

ber_logo_120.jpg107 Berliner entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen, die im Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) organisiert sind, haben ihre Erwartungen und Forderungen an die künftige Landespolitik formuliert.

Entwicklungspolitik findet auch auf Landesebene statt: Berlin muss fair und zukunftsfähig, sowie klima- und ressourcengerecht wirtschaften. Globales Lernen muss strukturell in die Bildungsarbeit etabliert werden. Migrantische Akteur/innen und deren Expertise müssen anerkannt und genutzt, die Flüchtlings- und Asylpolitik Berlins menschenrechtlichen Maßstäben angepasst werden. Schließlich muss Berlin konkrete Maßnahmen ergreifen, um seiner Verantwortung als ehemaliger Kolonialmetropole gerecht zu werden.

Zu diesen entwicklungspolitischen Themenfeldern liegen nun konkrete Umsetzungsforderungen an den Berliner Senat für die Jahre 2015 und 2016 vor.

>>>Die einzelnen Forderungen lesen Sie hier

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 02.10.2014 11:32
erstellt von Marco Scheidhuber zuletzt verändert: 06.08.2014 15:47
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.)
http://ber-ev.de