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Entwicklungspolitische News aus Berlin

16. Feb.: Podiumsdiskussion des Berliner FAIRgabe-Bündnis

Faires Berlin ab 2017 – Wie wird Berlin seine Vorbildrolle als öffentlicher Auftraggeber ausfüllen?

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16. Februar 2016 | 17:00-19:00 | Ort: Germanwatch e.V., Stresemannstr. 72

mit SPD (N.N.), Markus Klaer (CDU),  Antje Kapek (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen), Klaus Lederer (Landesvorsitzender Die Linke)

Als öffentlicher Auftraggeber mit einem jährlichen Einkaufsvolumen von rund fünf Milliarden Euro verfügt das Land Berlin über eine enorme Marktmacht. Durch einen nachhaltigen öffentlichen Einkauf können also nicht nur bundes- und landespolitische Ziele wie die nationale Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt, sondern auch eine echte Veränderung des Marktes hin zu fairem Handel und nachhaltigen Produktions-weisen mit geringen Umweltauswirkungen geleistet werden.

Das Berliner FAIRgabe-Bündnis möchte im Rahmen eines Podiumsgespräches verschiedene Fragen sowie die Anforderungen der Zivilgesellschaft an eine zukünftige politische Strategie für einen sozial und ökologisch verantwortlichen Einkauf des Landes Berlin zur Debatte stellen.

  • Wie sollen die Anforderungen an den Einkauf, die im Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz formuliert sind, in Zukunft umgesetzt werden?
  • Wie soll ein transparenter und moderner staatlicher Einkauf organisiert werden?
  • Wie nutzt das Land Berlin zukünftig seine wirtschaftspolitischen Gestaltungsspielräume, etwa in Bezug auf geplante Handelsabkommen?
  • Wie kann eine koordinierte Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in puncto Vergabe gestaltet werden?

Wir laden Sie ein, sich über diese und andere Fragen mit den Berliner Abgeordneten und dem FAIRgabe-Bündnis auszutauschen und freuen uns auf Ihr Kommen.

>>>Die Einladung als PDF

>>>Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort bei Germanwatch

>>>Das Eckpunktepapier "Vergabepolitik in Berlin 2016 - 20121" des FAIRgabe-Bündnisses

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 29.01.2016 10:46

Oktober 2015: Newsletter Nr. 4 der Berliner Eine Welt-Promotor/innen

Berlin entwickeln - für Eine Welt

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Mit der Flüchtlingskrise wächst die Erkenntnis, dass die Bekämpfung globaler Ungleichheit und Ungerechtigkeit alle angeht – auch Berlin, die Politik und die in Berlin lebenden Menschen tragen Verantwortung für den Zustand dieser Welt. Die Berliner Eine-Welt-Promotor/innen wollen diese Erkenntnis befördern – durch Beratung, Projekte und Aktionen.

Im neu erschienenen Newsletter berichten sie über die Folgen des Kohleabbaus in Kolumbien, die Umbenennung der Berliner Mohrenstraße, die Mobilisierung zum Erdüberlastungstag. Das sind nur drei Beispiele unter vielen, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eines eint: die Einsicht, dass für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Berlin alle etwas tun müssen.

>>>Newsletter des Berliner Promotor/innenprogramms Nr. 4, Oktober 2015 (als pdf)
>>>Informationen zum Berliner Promotor/innenprogramm

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 09.10.2015 19:03

8. Okt. 2015 - PM: TTIP und Vergabe: Berlins wirtschaftspolitische Handlungsspielräume stehen auf dem Spiel

Das Berliner FAIRgabe-Bündnis, bestehend aus umwelt- und Gewerkschaften sowie entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen, darunter der BER und seine 110 Mitgliedsgruppen, fordern alle Parteien im Abgeordnetenhaus und den Senat auf, sich im Bundesrat gegen die geplanten Abkommen TTIP und CETA auszusprechen sowie entschieden für die Erhaltung der kommunalen Organisationsfreiheit und wirtschaftspolitischer Handlungsspielräume einzutreten.

lo_fairgabe-buendnis.jpg„Berlin muss sich für gerechte Handelsregeln einsetzen, die den entwicklungspolitischen Bemühungen des Landes entsprechen“, so Alexander Schudy, Geschäftsführer des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags.

>>>Zur ganzen Pressemitteilung

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 08.10.2015 11:57

Okt. 2015: Nambische Opferverbände fordern Einbeziehung in Verhandlungen mit Deutschland

Nach Deutschlands inoffizieller Anerkennung des Völkermords in Namibia erwarten die Nachfahren der Herero- und Nama-Opfer eine offizielle Entschuldigung, die Rückgabe aller geraubten Gebeine und ihre sofortige Einbeziehung in die deutsch-namibischen Versöhnungsgespräche.

Anlässlich des internationalen Reparation Day am 12.10. werden die Herero-Aktivist/innen Nguherimo und Murangi des OvaHerero/ Mbanderu and Nama Genocides Institute (ONGI) sowie Katuuo und Kauari der OvaHerero Genocide Association in the USA (OGA) über den Genozid, ihren anhaltenden Kampf für Anerkennung, Entschuldigung und Reparationen sowie über die aktuelle Situation berichten.

>>> Zur ganzen Pressemitteilung

>>> Podiumsdiskussion am Reparation Day am 12. Oktober um 19:30 Uhr

>>> Öffentliche Aktion am 14. Oktober um 11:30 Uhr

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 08.10.2015 12:59

9. Juni 2015: Appell "Völkermord ist Völkermord"

Nach Deutschlands Drängen auf Anerkennung des Genozids an der armenischen Bevölkerung durch die Türkei fordern zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens in einem Appell auch von Deutschland eine offizielle Anerkennung und Entschuldigung für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904-08 im heutigen Namibia.

Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“  fordern die Unterzeichnenden des Appells den Bundespräsidenten, den Bundestag und die Bundesregierung auf, „den Völkermord an den OvaHerero und Nama, der schon immer als solcher hätte gelten müssen, offiziell anzuerkennen“ und „die Nachfahren der Genozidopfer förmlich um Entschuldigung zu bitten“. Zu den Unterzeichnenden gehören die ehemalige Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul, der langjährige Bürgermeister Bremens Scherf, die Botschafter a.D. Vergau und Schleicher, der Friedensforscher Senghaas und der Regionalwissenschaftler Kappel sowie der Vorsitzende des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde in Deutschland Kamara.

>>> Der Appell und die Liste der Unterzeichnenden ist hier zu finden (pdf)

>>> Der Appell kann hier online unterzeichnet werden (über campact)

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 09.06.2015 23:41

19. März 2015: BER veröffentlicht Bewertung der und Vorschläge zu den Entwürfen der neuen Rahmenlehrpläne in Berlin

„Lernen in globalen Zusammenhängen“ bietet Chancen für eine weltoffene, inklusive und zukunftsorientierte Bildung. Die Rahmenlehrpläne sollten daher unterschiedliche Perspektiven sowie konkrete und lokale Anknüpfungspunkte zu globalen Themen einbeziehen.

ber_logo_120.jpgDie Berliner Bildungsverwaltung beteiligt in einem Online-Verfahren die Öffentlichkeit an der Erstellung der neuen Rahmenlehrpläne für die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Sie sind zentrale Grundlagen der künftigen Berliner Bildungspolitik und damit auch der Entwicklung Berlins. „Nachhaltige Entwicklung/ Lernen in globalen Zusammenhängen“ wird darin als fachübergreifendes Thema definiert – dies ist eine Chance, globale Gerechtigkeit und die Vielfalt der Perspektiven und Akteure gesellschaftlicher Entwicklung weltweit im Berliner Schulunterricht zu verankern.

Daher hat die BER-AG Globales Lernen die Entwürfe von 7 Fächern diskutiert und kommentiert (Sachunterricht, Biologie, Geografie, Politische Bildung, Geschichte, Fremdsprachen und Ethik).

Darüber hinaus fordern die BER-Mitglieder grundsätzliche Änderungen in den Rahmenlehrplänen.

>>>Die Stellungnahme der BER-Mitglieder zu den Rahmenlehrplänen

>>>Die konkreten Bewertungen und Vorschläge zu den 7 Unterrichtsfächern

>>>Weitere Informationen zum Globalen Lernen in Berlin

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 19.03.2015 17:40

Feb. 2015: Neuerscheinung: Wirkt so oder so - Zweite Handreichung zur wirkungsorientierten Antragstellung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

Die Handreichung "Wirkt so oder so" beschreibt die Schritte der wirkungsorientierten Antragstellung entwicklungspolitischer Inlandsprojekte: von der Beschreibung des Problems, der Zielgruppen, der Wirkungen und deren Messung durch Indikatoren bis zur Beschreibung der Maßnahmen und Aktivitäten und der Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans.

Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) und Stiftung Nord-Süd-Brücken, 76 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen

Bei jedem Schritt werden die der Wirkungsorientierung zugrunde liegenden Begriffe und typische Probleme erläutert und mit einem fiktiven Beispielantrag eines kleinen Bildungsprojekts illustriert. Hinweise zur Formulierung eines Berichtes und Praxishilfen für die Wirkungsmessung runden die Broschüre ab.

Die Handreichung unterstützt Vereine bei der Antragstellung wirkungsorientierter Projekte. Sie ist entsprechend praxisnah aufgebaut, indem sie durch einen kompletten Beantragungsprozess führt. Sie kann aber auch punktuell eingesetzt werden oder als Nachschlagewerk dienen.

Schutzgebühr: 10 EUR zzgl. Versandkosten

Bezug: ber-ev.de/bestellungen

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 04.02.2015 14:02
erstellt von Marco Scheidhuber zuletzt verändert: 06.08.2014 15:47
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.)
http://ber-ev.de